Ökologie-Tipps einfach umsetzbar


Wasser

  • Kurz duschen ist deutlich sparsamer als baden, eine volle warme Badewanne benötigt fünf Kilowattstunden Energie
  • Verwenden Sie zum Hände waschen und Zähneputzen nur kaltes Wasser, bis Warmwasser aus dem Hahn strömt, sind Sie schon fertig
  • Lassen Sie undichte Ventile reparieren. Durch einen leicht tropfenden Wasserhahn fliessen in 24 Stunden zirka 35 Liter Wasser
  • Verwenden Sie an Hähnen Wasserspar-Ventile,  bei modernen Wassersparer bleibt der Wasserstrahl weiterhin schön angenehm und voll
  • Mit energieeffizienten Duschbrausen  lässt sich gegenüber Brausen anderer Klassen bis zu 50 Prozent Wasser sparen ohne Komforteinbusse
  • Die Warmwassertemperatur nicht höher als 55°C einstellen, beachten Sie die richtige Funktion der Legionellenschaltung
  • Die Boiler sollten je nach Härtegrad des Wassers regelmässig entkalkt werden

Heizen

  • Stellen Sie keine Möbel vor die Heizkörper,  warme Luft muss ungehindert in den Räumen zirkulieren können
  • Benutzen Sie die Heizkörper nicht als Ablagefläche
  • Stellen Sie bei längerer Abwesenheit die Heizung um 2-3°C zurück. Es ist teurer, ausgekühlte Räume wieder aufzuheizen, als die Heizung auf niedriger Stufe laufen zu lassen
  • Position Frostschutz in ungenutzten Räumen einstellen
  • Übliche Durchschnittswerte für die einzelnen Räume sind:  23°C in Badezimmern,  20°C in Wohn-/Aufenthaltsbereich,  17°C in Schlafräumen/Flur
  • Eine um 1°C erhöhte Raumtemperatur benötigt 6% mehr Energie,  ein bedarfsangepasstes Einstellen lohnt sich
  • Entlüften Sie Ihr Heizungssystem, damit die Heizleistung erreicht wird
  • Eine neue Heizungsanlage kann den Energieverbrauch bis zu 40% senken
  • Dämmen Sie die Heizungs- und Warmwasser-Rohre
  • Passen Sie die Heizkurve an den geringeren Wärmebedarf an

Lüften

  • Mit regelmässigen kurzem Lüften wird nicht die gesamte Wärme ins Freie gelassen
  • Ständig geöffnete Kippfenster verschwenden viel Energie und bringen wenig Luftqualität

Beleuchtung

  • Licht löschen beim Verlassen von Räumen
  • Arbeitsplatz möglichst in der Nähe des Fensters einrichten
  • Der letzte schaltet alle Lichter aus
  • Rüsten Sie Ihre Beleuchtungen mit Präsenzmeldern oder Schaltuhren aus
  • Ersetzen Sie Glühbirnen und Halogenleuchten, neue LED- und Stromsparlampen brauchen nur einen Bruchteil der Energie

Gebäude

  • Schliessen Sie Jalousien, Storen und Rollläden in der Nacht,  dies garantiert, dass das Haus weniger auskühlt
  • Dämmen Sie Kellerdecke und Estrichböden

Haushalt

  • Schalten Sie Geräte von Hand oder mit einer Schaltuhr aus. Modems, Router, Drucker, Computer und fast alle anderen Geräte können mit einer Steckerleiste komplett vom Strom getrennt werden
  • Wählen Sie Geräte mit hoher Effizienzklasse, dank einer Skala von Grün bis Rot wissen Sie sofort, welche Kaffeemaschinen, TV-Geräte, Lampen oder Geschirrspüler wirklich sparsam sind. Die oberste Klasse ist immer die sparsamste
  • Was bei Haushaltgeräten die Energieetikette, ist bei Elektronikgeräten wie Computer, Modem oder Drucker das Label «Energy Star». Achten Sie beim Kauf auf dieses Gütezeichen, es hilft, energieeffiziente Geräte beim Kauf zu erkennen und auszuwählen
  • Verzichten Sie auf das Vorheizen des Backofens
  • Verwenden Sie immer einen Kochdeckel
  • Schalten Sie Kochplatten frühzeitig aus, um die Restwärme zu nutzen
  • Nutzen Sie die Kurz- und Sparprogramme Ihrer Geräte
  • Platzieren Sie Ihren Gefrierschrank im Keller und stellen Sie die Temperatur auf -18°C ein
  • Verwenden Sie Steckerleisten mit Ausschalter für Ihre Geräte, vermeiden Sie Standby
  • Ob sich eine Reparatur oder eher eine ­Neuanschaffung lohnt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Defekte Geräte, die älter als zwölf Jahre sind, haben in der Regel einen hohen Stromverbrauch und sollten ersetzt und entsorgt werden. Bei jüngeren Geräten kann sich eine Reparatur aber durchaus lohnen. Hier eine Entscheidungshilfe 
  • Im Haushalt verstecken sich auch Stromfresser wie Heizlüfter, Aquarien, Luftbefeuchter oder beheizte Wasserbetten. Mit einem Messgerät kommen Sie diesen Stromfressern auf die Schliche

Autofahren

Arbeitsweg

  • Benutzen Sie nach Möglichkeit öffentliche Verkehrsmittel
  • Bilden Sie Fahrgemeinschaften bei der Autobenutzung
  • Unschlagbar ist die Fahrradbenutzung

Abfall

  • Verwenden Sie Kaffeetassen statt Wegwerfbecher
  • Zeitungen und Karton gehören in die Papiersammlung
  • Glas und PET gehören in die Sammelstellen
  • Verbrauchtes Büromaterial z.B. Toner werden von den Verkaufsstellen zurückgenommen
  • Batterien gehören in die Sammelstellen, nicht in den Abfall
  • Durch langlebige Produkte lässt sich Abfall vermeiden

Schlauer Wohnen

Mit Intelligentes Wohnen oder einer Gebäudeautomation können Sie viele dieser Ökologie-Tipps umsetzen und automatisch sparen